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First Responder Burg (Spreewald)
Telefon: 035603 223 Projektleiter: Andreas Berger-Winkler |
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Warum First Responder ? Die Zeit vom Eintreten eines medizinischen Notfalls bis zum Einleiten wirkungsvoller (medizinischer) Maßnahmen wird „therapiefreies Intervall“ genannt. In Abhängigkeit von Art und Schwere des Notfalls kann der Patient das sog. therapiefreie Intervall unterschiedlich lange tolerieren, ohne weitere gesundheitliche Schäden zu erleiden. Beim Herz - Kreislauf - Stillstand treten nach etwa fünf Minuten die ersten Gehirnschäden auf, wenn innerhalb dieser Zeit keine wirkungsvollen Erste Hilfe Maßnahmen eingeleitet werden. Ähnlich
ist die Situation beim Atemstillstand und bei anderen akuten Notfällen. |
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Wieso First Responder im Spreewald ? Die First Responder Gruppe soll das sog. therapiefreie Intervall überbrücken wenn der in der Rettungswache Burg (Spreewald) stationierte RTW bereits in einem Einsatz gebunden ist und somit ein RTW mit einem längeren Anfahrtsweg eingesetzt wird. Gerade im Streusiedlungsbereich der 35 Quadratkilometer großen Gemeinde Burg (Spreewald), der von zahlreichen Nebenarmen der Spree (Fließe) durchzogen wird, ergeben sich zu den sich dort befindlichen Gehöften, Pensionen, Ferienwohnungen und Hotels sehr lange Anfahrtszeiten von „außerhalb“. Seit der Indienststellung des First Responder Systems in der Gemeinde Burg
(Spreewald) ist es möglich, das Eintreffen organisierter (medizinischer)
Hilfe bei zeitkritischen Notfällen im Ortsbereich auf etwa zwei bis acht
Minuten nach Alarmierung zu verkürzen. |
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Wer steckt hinter diesem Projekt ? Träger
des Projektes ist die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband
Südbrandenburg. Die
momentan 20 Personen umfassende Gruppe, rekrutiert sich aus Mitgliedern
der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Freiwilligen Feuerwehr Burg
(Spreewald), mit Wohnsitz in der
Gemeinde Burg
(Spreewald). |
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Ausbildungsstand der Einsatzkräfte Die
Mitglieder der First Responder Gruppe haben mindestens die Ausbildung zum
Sanitätshelfer mit der Berechtigung zur Anwendung eines AED. |
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Automatischer
Externer
Defibrillator
"Lifepak 500" Einige Mitglieder besitzen die Ausbildung zum Rettungssanitäter bzw. Rettungsassistenten. Dipl. med. B. Krumpelt (Leitender Notarzt im Landkreis Spree Neiße) überwachte das Projekt von ärztlicher Seite. |
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Alarmierung Das
rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr ehrenamtlich organisierte
Personal der First Responder Gruppe, wird über Digitale Funkmeldeempfänger (FME) vom
Typ alpha4 alarmiert. Die
Alarmierung erfolgt bei entsprechender Indikation durch die regional zuständige
Leitstelle Lausitz. |
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Die FME wurden der First
Responder Gruppe von den Firmen seltronik Nachrichtentechnik GmbH , Motorola Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt. |
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Einsatzfahrzeug
Ausgerückt wird von der Feuer- und
Rettungswache Burg (Spreewald) mit dem
First Responder Fahrzeug (Mehrzweckfahrzeug - MZF). |
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"Akkon Spree-Neisse 05/89-01" |
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Einsätze Die Einsätze der First Responder sind in der obigen Navigation unter "Einsätze" zu finden. |
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Ausrüstung Information zur medizinischen und technischen Ausrüstung der First Responder sind in der obigen Navigation unter "Technik-JUH" zu finden. |
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